// Roger Waters - Ca Ira


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Posen in Westpolen, am 25. August 2006. Einzige Aufführung der Oper „Ca ira!“ des legendären Pink Floyd-Mitbegründers Roger Waters. Mit diesem Projekt soll an den Arbeiteraufstand von 1956 in Posen erinnert werden, der von sowjetischen Panzern niedergewalzt wurde. Inszeniert wurde die Hymne an die Freiheit vonJanusz Jozefowicz. Das Abenteuer begann bereits 1989, anlässlich der Feiern zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution. Die Idee zur Komposition einer klassischen Oper entstand bei einem Treffen von Roger Waters mit zwei Freunden, die inzwischen verstorbenen sind: dem französischen Songwriter und Schriftsteller Etienne Roda-Gil, und dem Schallplattenproduzenten Philippe Constantin.
Die ursprüngliche Fassung von Roda-Gil war auf Französisch geschrieben. Doch Koproduzent Sony Classical Musik überzeugte Roger Waters, eine englische Version auszuarbeiten. So wurde in Posen aus „Ca ira“ „There is Hope“ – „Es gibt Hoffnung“. „Ca ira“ handelt nicht nur vom Ende Ludwigs XVI. und der Schreckensherrschaft. Die Thematik ist weitaus universaler.

Roger Waters: « “Ca ira” ist zwar in der Geschichte der Französischen Revolution verwurzelt, doch geht es darin um Revolution im weitesten Sinne: Das Werk handelt von Veränderung, auch von persönlicher Veränderung und von der Idee, dass in jedem von uns das Potential steckt, frei zu sein. »