// Marco Rima - Premiere in Berlin

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Nachbericht zur Deutschlandtournee-Premiere

MARCO RIMA – MADE IN HELLWITZIA

Berlin – Universität der Künste – Samstag, 26. September 2015

 

Berlin: Der Saal in der UdK ist mit knapp 1.000 Zuschauern so gut wie ausverkauft, alles ist perfekt für die Premiere angerichtet. Die Zuschauer sind gespannt - hinter der Bühne steht Marco Rima und seine Band – „mindestens genau so gespannt“ - und warten auf das GO. 

 

Pointen aus dem Alltag

 

Die Zugangstüren zum Saal werden verschlossen – die letzten Gäste suchen noch schnell ihre Plätze und dann kann es auch schon losgehen. Die Band spielt den ersten Jingle, als Marco Rima die Bühne betritt. Der Name ist Programm – Made in Hellwitzia - Rimas aktuelles Programm handelt von seiner Kindheit, seinen Eltern, wie es sich lebt in der Schweiz, wieso das Schweizer Bergvolk durchaus höllisch witzig sein kann, und dass früher alles besser gewesen sei.

 

Rima ist provokant und amüsant und nimmt die Zuschauer mit auf eine „hellwitzische Humorreise“ – zurück bis zu den Anfängen der „Eis(d)genossenschaft“ und seiner eigenen Kindheit. Die Witze findet der Kabarettist im Alltag. «Das Leben erzählt die schönsten Geschichten.» Er stelle die Erfahrungen dann zwar überspitzt dar, aber dadurch, dass es oft Geschichten seien, die jeder kennt, könne man dazu lachen.

 

Tiefgründig oder knapp unter der Gürtellinie?

 

Tiefgründig an der Oberfläche oder knapp unter der Gürtellinie, schaut Marco Rima hinter den Röstigraben und über den züri-geschnetzelten Tellerrand hinaus, bis in den Vorgarten seiner eigenen Spießigkeit. Warum ist er so wie er ist? Also, etwas zu dick und laut. Und, warum hat er so große Probleme mit dem Elternwerden ... äh, ... Älterwerden? 

 

Einzigartiger Entertainmentfaktor und Live-Musik

 

Rimas Anekdoten werden von seiner dreiköpfigen «polnischen» Band musikalisch exzellent begleitet. Cyrill Camenzind alias Lolek spielt Gitarre, Bolek (Patrik Meier) spielt Bass und Nico Looser alias Piotr trommelt am Schlagzeug. Mit ihnen singt Rima verschiedene Songs zwischen den einzelnen Programmpunkten – darunter Songs wie „Take it easy“, „Made in Hellwitzia“ und „Chuchichäschtli“. „Ich kann mir keine bessere Band vorstellen. Die Musiker sind für jeden billigen Witz zu haben, und vor allem sind sie günstig“, scherzt Rima. Ganz bewusst gibt der Komiker mal den Rassisten oder Sexisten und will so der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. In Szene gesetzt und entsprechend untermalt werden die einzelnen Programmpunkte u.a. auch von Videoeinspielern – die auf einer eigens dafür mitgeführten großen Videoleinwand eingespielt und gezeigt werden. Made in Hellwitzia – das ist weitaus mehr als „nur“ eine Kabarett/Comedy-Show von der Stange – Marco Rima präsentiert eine Multimediale Comedyshow – mit grandiosem, einmaligen Entertainmentfaktor – musikalisch in Szene gesetzt von seiner großartigen Band.

 

Tosender Applaus und Standing Ovations

 

Das Berliner Publikum in der UdK sieht das genau so – hat den feinen aber entscheidenden Unterschied zu anderen Comedy-Show erkannt und dankt es dem Schweizer Großmeister der „gepflegten Unterhaltung“ mit teilweise tosendem Zwischenapplaus sowie Standing Ovations! Ehrensache, dass Marco da zum Schluss nochmals für eine Zugabe auf die Bühne kommt und nochmals die allerletzten Lachreserven aus seinem begeisterten Publikum rausholt... 

 

Weitere Zugaben können ab Oktober in allen Städten der „Marco Rima – Made in Hellwitzia“ Tournee eingefordert werden... Tickets dazu gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie jeweils an der Abendkasse.

 

Mehr Informationen zu den Deutschen Spielorten und Terminen gibt es unter www.marcorima.ch

 

Photos by Michael Nürnberger